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Kölner Dom/Kathedra um 1920, des Kardinal Karl Joseph Schulte, Erzbischof von Köln 1920-1941


Maßnahmenerläuterung: Sitzpolster vom Holzrahmen lösen, metallische Sitzfedern und organische Polsterung -Afrik +Rosshaar- in der Fassung für spätere Wiederverwendung herauslösen, Jutegurte, am Untergestell auf Zargenoberseite verwebt, mit eingelegten Lederstreifen zur Erhöhung der Zugfestigkeit anbringen, Länge der Gurtstifte (Nägel) :2x20mm, blank. Aufnähung der originalen Sitzferdern auf die Gurtung, dreifache Umschlingung der unteren Federringe mittels Aufnähfaden (2/1,25). Elastizität bei allen eingetzten Fäden wird durch Bienenwachs erhöht. Es wird eine deutsche Schnürung mittels dreifach gewickelter Schnürfäden ausgeführt. (Die Schnürung verläuft mittig von der mittleren Feder sternförmig nach außen). Befestigung der Schnurenden durch Gurtstifte (s.o.). Einbringung eines Kantendrahtes (Stärke 3,8mm) an den oberen Federringen. Sitzfedern durch Federleinen aus Jute abgedeckt und mittels Kammzwecken (1,4x13mm, gebläut) auf Zargenoberseite befestigt. Verwendung von mittelfeinem, gezupften Afrik (Kokosfaser) als ergänzende Polsterfüllung. Fassonbau erfolgt ringförmig mit anschließender Füllung des inneren Bereiches. Fassonleinen aus Jutefasern deckt das Afrik ab, Kanten und Sitzfläche durch Garnierfäden (2/2,5) komprimiert. Rosshaare dienen der aufliegenden Pikierung. Ein Weißpolster deckt die Polsterung ab. Abschließendes Lederstück wird mittels originaler Ziernägeln an Zargenkranz genagelt.
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